Nach dem Aschermittwoch, also der Fastnacht beginnt die 40ig-tägige Fastenzeit, in der damaligen Zeit haben die Leute kein Fleisch gegessen. Und auch heute verzichten einige Leute in dieser Zeit auf einige Sünden (z.B. Süßigkeiten), daran wird erinnert das Jesus in der Wüste 40ig Tage nichts zu essen hatte. Am Gründonnerstag, der Tag vor dem Karfreitag, bekam Jesus sein letztes Mahl vor seinem Tod, gemeinsam mit den zwölf Jüngern saßen sie und aßen gemeinsam.
Am christlichen Feiertag dem Karfreitag wurde Jesus dann gekreuzigt, auch heute wird an diesen Tag keine Kerze in der Kirche aufgestellt und die Glocken werden nicht geläutet. Das eigentliche Osterfest beginnt erst am Samstag (Karsamstag) zum Abendgottesdienst feiern die Christen die Auferstehung von Jesus. In vielen Orten wird ein Osterfeuer angezündet, dieses soll den Winter vertreiben und das Frühjahr anlocken, außerdem steht das Feuer für Leben. Das Osterfest hat kein festes Datum, da sich das Eier-Fest nach dem Mond richtet. Ostern wird erst nach dem ersten Vollmond nach dem Frühlingsanfang gefeiert.
Am Ostersonntag sitzen die Familien meist bei einem leckeren Osterbrunch zusammen oder suchen gefärbte Ostereier. Da der Ostersonntag das Ende der Fastenzeit angibt wird an diesem Feiertag meist Lamm in allen Variationen auf den Tisch gebracht. Zu guter Letzt fehlt nur noch der Ostermontag, an diesem Tag sollen die Jünger auf die Erscheinung von Jesus getroffen sein der sich nach seiner Auferstehung nur für einen kurzen Augenblick zeigte.
Ostern ist nicht nur ein Fest der Christen, besondere Rituale wie das Eierfärben, Eier suchen und das Osterfeuer schenken der Familie ein bisschen Zeit und Nähe. Genießt das Osterfest und denkt über die Ostergeschichte ein wenig nach.